MS Familientage

MS Familientag 2017 im Kreishaus Herford am Samstag, den 07.10.2017 von 11.00 bis 15.00 Uhr

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MS Familientag 2016 im Kreishaus Herford am Samstag, den 12. 11.  von 11.00 bis 15.00 Uhr

MS Familientag 2016 – Themen:

• MS und Ernährung?
• Wie sag ich es meinem Kind?
• Entspannung pur!

 

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MS Familientag 2016 Flyer 13072016 JPEC-001

Hier geht es zum Flyer:    flyer_ms_familientag2016_13072016

 

 


 

 

MS Familientag am 24.10.2015 im Kreishaus Herford

Herford/OWL.

Das Programm steht fest.
Wissenwertes aus interessanten Vorträgen im Einklang mit dem Rythmus zum Wohlfühlen und Entspannen erwartet die Besucher:

  • MS und Stress, was wissen wir wirklich?
  • Musiktherapie bei Multipler Sklerose
  • Entspannung pur-natürlich mit Musik

 

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Hier geht es zum  flyer_ms_familientag2015_neu zum ausdrucken.

 

 

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10 Jahre MS Familientag am 9.November 2013

„Ungebrochen attraktiv“

Zehnte Auflage des MS Familientages packt aus

 

Herford/OWL.

Auch im 10. Jahr hat der MS Familientag nichts von seiner Attraktivität verloren.

Über achtzig Interessierte waren zum Rosenjubiläum ins Kreishaus Herford gekommen und haben viel Informationen und Kontakte mitgenommen. „Wir planen jetzt schon für 2014“, sagt Dr. Annette Walter, Oberärztin an der Klinik für Neurologie im Klinikum Herford. Sie hatte den Familientag einst gemeinsam mit dem MS Förderverein OWL, dem jetzigen MS Kompetenznetz OWL, und den Selbsthilfegruppen vor Ort aus der Taufe gehoben. Prof. Matthias Sitzer, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Klinikum Herford, würdigte die Leistung aller Mitgestalter und bedankte sich bei den vielen Besuchern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Alle Menschen waren mal jung, alles im Leben hat sie geprägt, bei einigen auch ihren Umgang mit der Multiplen Sklerose. „Wir sind in einem Beziehungssystem in dem wir in verschiedenen gesellschaftlichen Rollen wahrgenommen werden. Den eigenen Erwartungen und denen der Anderen zu entsprechen kann auch bei mehrheitlich gesunden Menschen sehr mühsam sein. Hilfreich sei es deshalb, Sichtweisen zu erweitern und Lebensziele auch im Fall von Rückschlägen motiviert anzugehen“, dazu forderte Eva Kanth, Dipl. Psychologin aus Neuss, in ihrem Vortrag „So jung und schon MS“ auf.

Lebendig, mit vielen Beispielen und Tipps gestaltete der Stuttgarter Neurologe, Dr.med. Martin Rösener, seinen Vortrag „Reisen mit MS“. Er ist sich sicher, es geht oft nicht um das Ja oder Nein, sondern um das Gewusst wie. Einschränkungen, die man nicht kompensieren könnte sieht er selten. Abraten daher nur in Einzelfallen. Auch das Impfen, welches einige Länder bei Einreisen vorschreiben, muss nicht per se ein Hinderungsgrund sein.

„Auch wenn es schwierig wird sollten wir immer im Gespräch bleiben“. Das wünscht sich abschließend  der Leiter des Instituts für klinische Psychologie am Herforder Klinikum, Dr. Rolf Stecker, auch für andere Lebensbereiche.

 

 

MS Familientag 2012

Schwerpunkt: „MS und Arbeit“, Perspektiven wie das gelingen kann.

Berufliche Karriereplanung, der Ausbau und die Nutzung von Ressourcen sowie Anpassungsprozessen im Arbeitsleben, sind Schwerpunktthemen des MS Familientages im Kreishaus Herford. Neben Tipps von erfahrenen Wissenschaftlern und Klinikern bis hin zu Erfahrungsberichten Betroffener, gibt es auch die Möglichkeit sich aktiv in Arbeitsgruppen einzubringen.

Viel Resonanz beim Thema: Arbeit und MS, welches in Arbeitsgruppen mit besonderem Engagement vertieft wurde. Besucher und Referenten ziehen ein durchweg positives Fazit.

 

MS Familientag 2011

Schwerpunkte: „Physiotherapie bei MS, Wohnen mit MS“

Fast 150 Besucher informierten und bewegten sich im Kreishaus Herford. Frau Rain Marianne Moldenhauer beleuchtete wichtige juristische Aspekte u.a. in den Bereichen Wohnen und Hilfsmittelversorgung.

 

MS Familientag 2010

Schwerpunkte:

1.“Stress und Multiple Sklerose – Was wissen wir wirkllich über die Zusammenhänge“
Frau Dr.med Annette Walter, Oberärztin der Klinik für Neurologie, Klinikum Herford.

2. „Wenn Kinder pflegen – Eine ganz normale Kindheit?“
Frau Dipl.Psych. Eva Kanth, Essen

 

MS Familientag 2009

Schwerpunkt:
„Wenn Anforderung zur Überforderung wird“

 

MS Familientag 2008

Schwerpunkt:
„Reisen mit MS“

 

Aus der Chronik des MS Familientages 2003

Wir brauchen mehr psychologische Beratungsstellen für MS-Kranke und ihre Familien – das war die einhellige Meinung am Ende der Veranstaltung MS und Familie am 14.06.2003 im Klinikum Kreis Herford. Ca. 60 Teilnehmer waren zu der halbtägigen Veranstaltung gekommen.

Am Vormittag führten vier Referenten/innen in das Thema ein. Im einleitenden Vortrag stellte Frau Dr. med. Walter Symptome und Verlauf der MS dar. Besonders berücksichtigt wurden dabei sexuelle, kognitive und psychische Störungen und ihre Auswirkungen auf Selbstbild sowie Partnerschaft und Familie. Wie sehr sich diese Beziehungen durch die Erkrankung eines Partners verändern können, schilderte auf sehr eindrucksvolle Weise Bernd Kreye vom MS-Förderverein OWL e.V. Deutlich wurde dabei, dass sich aus den krankheitsbedingten Krisen aber auch immer wieder Positives entwickeln kann, vor allem eine Stärkung und Vertiefung der Partnerschaftsbeziehung.

Viele Betroffene schaffen dies nicht aus eigener Kraft, sondern benötigen dazu auch professionelle Hilfe. Leider gibt es diese Angebote bisher viel zu wenig. Herr Priv. Doz. Dr. phil. Kusch, Leiter der Abteilung für Psychoonkologie am Klinikum Kreis Herford, zeigte in seinem Vortrag auf, wie der wissenschaftliche Nachweis einer psychischen Komorbidität bei Krebserkrankungen dazu geführt hat, dass eine psychoonkologische Versorgung heute zum Standard einer guten Krebstherapie gehört. Inzwischen liegen auch zahlreiche Studien vor, die das gehäufte Auftreten psychischer Störungen bei Multipler Sklerose belegen. Hier bedarf es entsprechender gesundheitspolitischer Initiativen, um sich den daraus ergebenden Anspruch der Betroffenen auf eine adäquate psychologische Betreuung in die Praxis umzusetzen.

Der Hauptvortrag wurde von Frau Dipl. Psych. Eva Kanth von der Universitäts-Kinderklinik Bonn gehalten. Sie schilderte die Auswirkungen der Krankheit mit ihrem oft unberechenbaren Verlauf auf die Familie und stellte alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede im Umgang mit der Multiplen Sklerose dar. Professionelle Hilfe müsse vor allem darauf zielen, die vorhandenen Ressourcen bei den Betroffenen zu mobilisieren und zu fördern.

Nachdem sich alle beim Mittagsimbiss gestärkt hatten, wurde das Thema in drei Kleingruppen vertieft. In der Gruppe Sexualität und Multiple Sklerose schilderten Betroffene die tiefe Verunsicherung im sexuellen Erleben durch krankheitsbedingte Störungen. Erst durch das mutige und vertrauensvolle Aussprechen eigener Ängste und Wünsche können beide Partner neue Formen des Umgangs miteinander entwickeln und zumeist wieder eine befriedigende Sexualität erleben.

In der Abschlussdiskussion wurde immer wieder deutlich, wie wichtig für die meisten Betroffenen insbesondere die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch in Kleingruppen war. Von allen Seiten wurde der Wunsch geäußert, an diesem Thema weiter zu arbeiten, sei es in Einzelgesprächen oder innerhalb von Gruppen.

Angesichts dieser positiven Resonanz planen die Veranstalter im kommenden Jahr eine Folgeveranstaltung und fühlen sich verpflichtet, Initiativen zur Institutionalierung entsprechender psychosozialer Beratungsmöglichkeiten zu ergreifen. (Text: Bernd Kreye 2003)

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